Kardinal Woelki prangert Flüchtlingspolitik und Türkei-Pakt an
"Eine Schande für Europa"
Dem Kölner Erzbischof, Rainer Maria Kardinal Woelki, ist die aktuelle Flüchtlingspolitik ein Dorn im Auge. Unmenschliche Zustände in afrikanischen Flüchtlingscamps seien ein zu hoher Preis für die Senkung der Migrantenzahl, betonte er.

"Eine Politik zu loben, die die Zahlen an Migranten senkt um den Preis, dass diese in Lagern an der afrikanischen Küste unter unmenschlichen Bedingungen festgehalten werden, kann nur als zynisch bezeichnet werden", sagte Woelki am Donnerstagabend in Köln.

Auch Wegsehen sei eine Schuld, zitierte er die Politikwissenschaftlerin Gesine Schwan. Zugleich übte der Erzbischof Kritik am Flüchtlingspakt mit der Türkei. Es sei eine "Schande für Europa, dass wir mit einem solchen Land Abkommen schließen".

Das EU-Türkei-Abkommen vom März 2016 sieht vor, dass alle Bootsflüchtlinge, die über die Ägäis nach Europa kommen, in die Türkei zurückgeschickt werden. Im Gegenzug erhält die Regierung in Ankara Finanzhilfen, außerdem soll für jeden aus Griechenland zurückgeschickten Asylsuchenden ein syrischer Bürgerkriegsflüchtling in die EU geholt werden.

Gegen eine "Festung Europa"

Woelki äußerte sich bei einem Medienempfang des Erzbistums zum Thema "Heimat und Identität". Er wandte sich dagegen, sich gegen heimatlos gewordene Menschen abzuschotten und Europa zu einer Festung auszubauen. Angesichts von Krieg und Terror "würden wir uns genauso auf einen neuen Weg machen in eine neue Heimat", sagte der Erzbischof.

Nach den Worten Woelkis ergeben sich für die Migranten wie für die aufnehmenden Menschen Veränderungen. Damit stelle sich die Frage nach verbindlichen Maßstäben und Grundsätzen. Mit Blick auf Warnungen vor einer "Islamisierung des Abendlandes" sagte er, Kern der christlichen Tradition und Kultur seien die Werte Freiheit, Würde der Person und freie Religionsausübung.

"Vielfalt der Kulturen anerkennen"

Der Erzbischof rief dazu auf, die eigene kulturelle Prägung ebenso zu schätzen wie die Vielfalt der übrigen Kulturen anzuerkennen. Auch im anders geprägten Gegenüber könne Gleiches erkannt und wertgeschätzt werden. Das Verbindende zwischen den Geschöpfen solle stärker sein als das Trennende. Es gelte, die Welt vom eigenen sicheren Standpunkt aus zu erschließen - in Offenheit, Wertschätzung und im Blick auf das allen Gemeinsame.

(KNA, epd)

 

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Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki 
fordert dazu auf,"Gutmensch"

zu sein und das Wort wieder positiv zu besetzen. Gemeinsam mit der Caritas und jungen Katholiken startet er nun eine breit angelegte Gutmenschen-Kampagne.

 

Dürfen wir wirlich zuschauen was im Mittelmeer passiert - Ich sage wie unser Erzbischof Rainer Kardinal Woeli - NEIN das Dürfen wir nicht !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

        Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki