Liebe Gemeinde von St. Peter und St. Laurentius,
 

Mit Gott zu Mittag gegessen...“

Es war einmal ein kleiner Junge, der unbedingt Gott treffen wollte. Er war sich darüber bewusst, dass der Weg zu dem Ort, an dem Gott lebte, ein sehr langer war. Also packte er sich einen Rucksack voll mit einigen Coladosen und mehreren Schokoladenriegeln und machte sich auf die Reise.
Er lief eine ganze Weile und kam in einen kleinen Park. Dort sah er eine alte Frau, die auf einer Bank saß und den Tauben zuschaute, die vor ihr nach Futter auf dem Boden suchten.

 

Der kleine Junge setzte sich zu der Frau auf die Bank und öffnete seinen Rucksack. Er wollte sich gerade eine Cola herausholen, als er den hungrigen Blick der alten Frau sah. Also griff er zu einem Schokoriegel und reichte ihn der Frau.
Dankbar nahm sie die Süßigkeit und lächelte ihn an. Und es war ein wundervolles Lächeln! Der kleine Junge wollte dieses Lächeln noch einmal sehen und bot ihr auch eine Cola an.
Und sie nahm die Cola und lächelte wieder – noch strahlender als zuvor. Der kleine Junge war selig.
Die beiden saßen den ganzen Nachmittag lang auf der Bank im Park, aßen Schokoriegel und tranken Cola – aber sprachen kein Wort.
Als es dunkel wurde, spürte der Junge, wie müde er war und er beschloss, zurück nach Hause zu gehen. Nach einigen Schritten hielt er inne und drehte sich um. Er ging zurück zu der Frau und umarmte sie.
Die alte Frau schenkte ihm dafür ihr allerschönstes Lächeln.
Zu Hause sah seine Mutter die Freude auf seinem Gesicht und fragte: „Was hast du denn heute Schönes gemacht, dass du so fröhlich aussiehst?"
Und der kleine Junge antwortete: „Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen – und sie hat ein wundervolles Lächeln!"

Auch die alte Frau war nach Hause gegangen, wo ihr Sohn schon auf sie wartete. Auch er fragte sie, warum sie so fröhlich aussah.
Und sie antwortete: „Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen - und er ist viel jünger, als ich gedacht habe."

Verfasser unbekannt, aus dem Englischen übersetztHerzliche Einladung


Mk 4, 26- 34

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.
35 | An jenem Tag, als es Abend geworden war, sagte Jesus zu seinen Jüngern: Wir wollen ans andere Ufer hinüberfahren.
36 | Sie schickten die Leute fort und fuhren mit ihm in dem Boot, in dem er saß, weg; und andere Boote begleiteten ihn.
37 | Plötzlich erhob sich ein heftiger Wirbelsturm und die Wellen schlugen in das Boot, sodass es sich mit Wasser zu füllen begann.
38 | Er aber lag hinten im Boot auf einem Kissen und schlief. Sie weckten ihn und riefen: Meister, kümmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen?
39 | Da stand er auf,drohte dem Wind und sagte zu dem See: Schweig,sei still! Und der Wind legte sich und es trat völlige Stille ein.
40 | Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?
41 | Da ergriff sie große Furcht und sie sagten zueinander: Wer ist denn dieser, dass ihm sogar der Wind und das Meer gehorchen?

Mk 4, 35-41

FFB2

Gottesdienste
Zu den Gottesdiensten am Samstag und Sonntag muss man sich bis freitags, 12.00 Uhr im Pfarrbüro telefonisch 02054/4418 oder per Mail pfarramt@st-peter-und-laurentius.de anmelden. Während der Gottesdienste gelten die bekannten Hygiene- und Abstandsregeln. Gemeindegesang ist derzeit nicht erlaubt, und es ist während der gesamten Gottesdienstzeit eine FFP 2-Maske oder eine medizinische OP-Maske zu tragen. Geimpfte gelten keine Sonderregeln!

FFb2 Masken

fas fa-recycle

Digitaler Sonntagsimpuls

Als Angebot für Familien mit kleineren Kindern gibt es die digitalen Sonntagsimpulse. Die nächsten Termine hierfür sind sind, am Sonntag, den 27.06.2021.Bei Interesse wenden Sie sich bitte an: jugend@st-peter-und-laurentius.de.

Digitaler Sonntagsimpuls

Die KÖB St. Matthias,
Rheinstraße 158, hat zu den regulären Zeiten (montags von 14-16 Uhr, mittwochs von 15.30-17.30 Uhr und samstags von 17-18.30 Uhr) wieder geöffnet. Dann können Leser/innen, Bücher wieder vor Ort aussuchen, sich beraten lassen und Ausgeliehenes zurückbringen. Die gleichzeitig zugelassene Personenzahl beträgt 4 Leserinnen und Leser. Die Abstands- und Hygieneregeln gelten weiterhin und auch die Pflicht zum Tragen eines Mund- und Nasenschutzes. Zur Wiedereröffnung locken zahlreiche Neuerwerbungen aus allen Bereichen.

Die KÖB St. Matthias,

Gebet
Lieber Gott,,
Wenn ich mal wieder nicht weiß wo hinten und wo vorne ist, wie ich den Alltagsstress bewältigen soll – dann ist Gott für mich da. Nur fünf Minuten mit ihm helfen mir wieder ruhiger zu werden und neue Energie zu laden.

Gebet des Tages

Großer Pfarrbrief „Die Brücke“
An diesem Wochenende 12./13. 06.2021 kann der neue große Pfarrbrief „Die Brücke“ in der Kirche St. Peter bzw. im Fachwerkhaus St. Joseph nach den Heiligen Messen von den jeweiligen Verteilern abgeholt werden. Dies ist auch in der Woche zu den üblichen Kirchenöffnungszeiten möglich. Die Taschen lieben für Sie alphabethisch sortiert bereit.

Großer Pfarrbrief „Die Brücke

ENZYKLIKA FRATELLI TUTTI DES HEILIGEN VATERS PAPST FRANZISKUS ÜBER DIE GESCHWISTERLICHKEIT UND DIE SOZIALE FREUNDSCHAFT
der heilige Franz von Assisi und wandte sich damit an alle Brüder und Schwestern, um ihnen eine dem Evangelium gemäße Lebensweise darzulegen. Von seinen Ratschlägen möchte ich den einen herausgreifen, mit dem er zu einer Liebe einlädt, die alle politischen und räumlichen Grenzen übersteigt. Er nennt hier den Menschen selig, der den anderen, »auch wenn er weit von ihm entfernt ist, genauso liebt und achtet, wie wenn er mit ihm zusammen wäre«.[2] Mit diesen wenigen und einfachen Worten erklärte er das Wesentliche einer freundschaftlichen Offenheit, die es erlaubt, jeden Menschen jenseits des eigenen Umfeldes und jenseits des Ortes in der Welt, wo er geboren ist und wo er wohnt, anzuerkennen, wertzuschätzen und zu lieben. 2. Dieser Heilige der geschwisterlichen Liebe, der Einfachheit und Fröhlichkeit, der mich zur Abfassung der Enzyklika Laudato si’ anregte, motiviert mich abermals, diese neue Enzyklika der Geschwisterlichkeit und der sozialen Freundschaft zu widmen. In der Tat wusste sich der heilige Franziskus, der sich als Bruder der Sonne, des Meeres und des Windes verstand, noch viel tiefer eins mit denen, die wie er von menschlichem Fleisch waren. Er säte überall Frieden aus und ging seinen Weg an der Seite der Armen, der Verlassenen, der Kranken, der Ausgestoßenen und der Geringsten.

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Papst Franziskus

 

 Gegendarstellung  des Pfarrbriefes 2021.06-> Maria 2.0